Am vergangenen Freitag, den 30.04.2021, traf sich unser OrgBüro-Leiter Matthias mit dem Referent für Großveranstaltungen des Gemeindedienstes der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, Herrn René Thumser, sowie Pfarrer Markus Schütte von der Stadtgemeinde Stendal. Ziel des gemeinsamen Termins war es, eine passende Örtlichkeit für das traditionelle Kirchendorf, welches ein fester Bestandteil auf jedem Sachsen-Anhalt-Tag ist, zu finden. Dazu nahmen die drei Herren das Festgebiet genau unter die Lupe. Der Dom St. Nikolaus – zu weit weg, Ein platz an der St. Jacobi – zu klein. Andere Flächen im Festgebiet – kein Bezug zur Kirche. So schien es nur eine Lösung zu geben, neue Wege zu gehen und mal etwas ganz Neues auszuprobieren. So wurde sich auch aufgrund der besonderen Konstellation der verschiedenen Kirchen der Hansestadt Stendal erstmalig seit Anbeginn des Sachsen-Anhalt-Tages darauf verständigt, das Kirchendorf nicht wie sonst üblich um eine Kirche zu bauen, sondern es in eine Kirche zu bringen. Dabei bietet sich keine geringere als St. Marien an, welche direkt und zentral im Festgebiet liegt.
Diese Idee bringt viele neue Möglichkeiten der Präsentation der Evangelischen Kirchen Mitteldeutschlands, kurz EKM, mit sich. Darüber hinaus wird auch St. Marien mit ihren Besonderheiten auf ganz andere Art in den Vordergrund gerückt. So kennt hoffentlich bald jeder die beeindruckende Astronomische Uhr, die sich hinter den Backsteinmauern der Marienkirche befindet. Hier sei auch bereits schon verraten, dass über den Förderverein Glocken St. Marien ein Besteigen der Türme bis hinauf zu den Glocken möglich sein wird.
Du darfst also gespannt sein, was die EKM zusammen mit der Stadtgemeinde Stendal alles zum SAT auf die Beine stellen wird.
Sobald die Einschränkungen bedingt durch Corona gelockert werden, wird dann hoffentlich auch schon bald wieder ein Besuch in der St. Marien möglich sein. Falls du es gar nicht mehr bis zum SAT aushältst und dich direkt auf den Weg zur Entdeckungstour in die Marienkirche begeben willst.